Über Jakob Sommer

Stand: August 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kabuchtel.de wird von Jakob Sommer betrieben — privat, ohne Verlag, ohne Redaktion im Hintergrund.
  • Ich bin Webentwickler, kein Literaturwissenschaftler. Was hier steht, ist ein Leseurteil, kein Fachurteil.
  • Jede Buchseite zerlegt das Ausgangswerk in Eigenschaften und hängt jede Empfehlung an eine davon. Wer keine Eigenschaft nennen kann, bekommt keine Empfehlung.
  • Wo ich ein Buch nicht selbst gelesen habe, steht das dabei. Diese Stellen sind im Text markiert und werden nicht durch eine plausible Einschätzung ersetzt.
  • Die KI-Buchsuche ist ein Auffangnetz für Titel ohne eigene Seite. Sie ersetzt kein Urteil und wird nicht als Quelle für redaktionelle Seiten verwendet.
  • Amazon-Links sind Affiliate-Links. Sie ändern nichts an der Auswahl und nichts am Preis.
  • Kontakt: hallo@jakob-sommer.de. Korrekturen an Jahreszahlen, Ausgaben und Verfilmungsständen sind willkommen.

Wer hier schreibt

Ich baue Websites seit 2006 und arbeite seit 2008 selbstständig damit. Studiert habe ich
Informationsmanagement an der Hochschule Neu-Ulm; dazu kam später der Kurs
CS50B – Computer Science for Business Professionals von HarvardX. Meine fachlichen Themen
sind semantisches HTML, Barrierefreiheit nach WCAG und BFSG, Suchmaschinen und seit einigen Jahren
alles, was mit KI-Systemen zu tun hat. Dazu schreibe ich auf
html-einfach.de und auf
ki-praxisbeispiele.de.
Beruflich erreichbar bin ich über
LinkedIn und
Xing.

Das ist der Punkt, an dem die meisten Buchseiten aufhören, ehrlich zu sein: Sie schreiben
„unsere Redaktion“ und meinen eine Person oder ein Sprachmodell. Kabuchtel ist eine Person, und
diese Person hat keine germanistische Ausbildung. Wer eine Interpretation für die Klausur braucht,
ist bei einer Lehrkraft besser aufgehoben als bei mir. Wer wissen will, was er nach einem Buch
lesen soll, das ihn erwischt hat, ist hier richtig.

Warum eine Buchsite von einem Webentwickler

Weil das Problem, das mich stört, ein Strukturproblem ist und kein Literaturproblem. Wer
„Bücher wie Fourth Wing“ sucht, bekommt Listen. Auf jeder Liste stehen dieselben acht Titel, in
anderer Reihenfolge, ohne dass irgendwo steht, wofür diese Bücher ähnlich sein sollen.
Ähnlich im Tempo? In der Härte? Im Anteil Liebesgeschichte? Diese drei Fragen führen zu drei
verschiedenen Antworten, und eine Liste, die sie nicht unterscheidet, hat keine beantwortet.

Meine Vermutung war zuerst, dass sich das mit einem besseren Werkzeug lösen lässt. Deshalb gibt
es die KI-Buchsuche.
Sie funktioniert für ihren Zweck, und sie hat mir gezeigt, warum sie den Kern nicht löst: Ein
Sprachmodell nennt Titel, die statistisch nebeneinander vorkommen. Es kann nicht sagen, dass zwei
Bücher derselben Autorin weiter auseinanderliegen als manche Bücher aus verschiedenen Genres —
weil dafür jemand beide gelesen haben muss. Das war der Umweg, und er hat die Site verändert:
Seitdem entsteht zuerst die Einordnung, dann die Empfehlung.

Wie hier geurteilt wird

Jede Buchseite folgt derselben Reihenfolge. Zuerst wird das Ausgangswerk zerlegt: zwei bis fünf
Eigenschaften, die es von seinen Nachbarn trennen — nicht Genre-Etiketten, sondern das, was beim
Lesen tatsächlich den Unterschied macht. Dann wird jede Empfehlung an genau eine dieser
Eigenschaften gehängt. Eine Empfehlung ohne Eigenschaft fällt raus, auch wenn sie naheliegt.

Sichtbar wird das im Einordnungsdiagramm, das oben auf jeder Buchseite steht. Es ist kein
Schmuck. Es ist der Teil, den man nicht behaupten kann: Auf einer Landkarte sieht man sofort, ob
die gewählte Achse trägt oder ob alle Titel in einer Ecke kleben. Wenn sie kleben, war die Achse
beliebig und wird ersetzt. Ausführlich steht das auf der Seite zur
Methode.

Zwei Regeln, die ich mir selbst gesetzt habe und die unbequem sind:

  • Kein Buch wird empfohlen, ohne dass gesagt wird, für wen es nicht taugt.
    Eine Empfehlung, die auf jeden passt, hilft niemandem.
  • Wo ich nicht gelesen habe, steht ein markierter Hinweis — keine
    Einschätzung, die richtig klingt. Das kostet Seiten und Zeit, aber der Wert dieser Site ist
    genau die Stelle, an der jemand tatsächlich ein Urteil hat.

Was die KI-Buchsuche macht und was nicht

Die Suche nimmt einen Titel, einen Autorennamen oder eine Beschreibung und gibt bis zu drei
Vorschläge zurück. Ein Sprachmodell erzeugt die Vorschläge, danach wird gegen den Amazon-Katalog
geprüft, ob es die genannten Bücher überhaupt gibt — das ist der Schritt, der erfundene Titel
aussortiert. Stand August 2026 läuft das Modell Claude Haiku 4.5.

Was sie nicht macht: Sie schreibt keine Seiten. Kein Text auf kabuchtel.de stammt aus dieser
Suche, und es gibt keine automatisch veröffentlichten Ergebnisseiten. Wenn ein Titel oft gesucht
wird und keine eigene Seite hat, landet er im Redaktionsplan — als Auftrag, nicht als fertige
Seite.

Womit die Site Geld verdient

Über Amazon-Partnerlinks. Wenn jemand darüber kauft, bekomme ich eine Provision; der Preis
bleibt gleich. Auf jeder Seite mit solchen Links steht der Hinweis sichtbar im Text, nicht nur im
Impressum.

Was das nicht beeinflusst: welche Bücher empfohlen werden und in welcher Reihenfolge. Die
Auswahl entsteht aus der Einordnung, und die entsteht vor der Verlinkung. Wo ein Buch nur
antiquarisch oder gar nicht mehr lieferbar ist, wird es trotzdem genannt, wenn es an die richtige
Stelle gehört.

Was passiert, wenn hier etwas falsch ist

Auf einer Buchseite stehen Dinge, die veralten: Erscheinungstermine, Bandzählungen, deutsche
Ausgaben, Verfilmungsstände. Deshalb trägt jede Seite oben ein Datum und jede änderbare Angabe den
Zusatz „Stand Monat Jahr“. Das ist keine Formalie — es ist die Bedingung dafür, dass man
einer Angabe ansieht, ob sie noch gilt.

Fehler melden geht formlos an hallo@jakob-sommer.de. Am schnellsten geht es mit der URL und dem
Satz, der nicht stimmt. Korrekturen an Fakten setze ich ohne Rückfrage um und ziehe das
Änderungsdatum nach. Bei Einschätzungen ist es anders: Wenn jemand ein Buch anders einordnet als ich,
ist das kein Fehler, sondern eine zweite Meinung — die ist willkommen, ändert aber die Seite nur,
wenn sie ein Argument enthält, das ich übersehen habe.

Was nicht passiert: Seiten verschwinden nicht stillschweigend. Wenn eine Empfehlung zurückgezogen
wird, bleibt der Eintrag stehen und bekommt den Grund dazu. Eine Empfehlungsseite, die ihre Geschichte
löscht, ist nicht überprüfbar.

Häufige Fragen

Hast du alle Bücher gelesen, die hier stehen?

Nein. Bei Empfehlungen, die ich selbst gelesen habe, steht ein Urteil im Text — meist ein Satz,
der etwas ausschließt. Wo das fehlt, habe ich das Buch nicht gelesen und stütze mich auf Klappentext,
Rezensionen und die Einordnung anderer. Diese Stellen sind als solche erkennbar und werden
nachgezogen, nicht kaschiert.

Warum stehen auf den Seiten keine Sterne oder Punktzahlen?

Weil eine Zahl behauptet, dass zwei Bücher auf derselben Skala liegen. Genau das ist die Annahme,
die bei Empfehlungen schiefgeht: Ein Buch mit 4,2 Sternen sagt nichts darüber, ob es zu dem passt,
was du gerade gelesen hast. Die Diagramme ordnen zu, sie bewerten nicht.

Kann ich ein Buch vorschlagen?

Ja, per Mail an hallo@jakob-sommer.de. Am nützlichsten sind Vorschläge mit Begründung: welches
Buch du gerade gelesen hast und was daran du wiederhaben willst. Das ist die Information, aus der
eine Achse wird.

Verwendest du KI beim Schreiben der Seiten?

Für Recherche, Gliederung und Korrektur ja, für das Urteil nein. Die Einordnung — welche Achsen
ein Werk trennen und welche Empfehlung an welche Stelle gehört — ist der Teil, den ein Modell
ohne eigene Lektüre nur plausibel raten kann. Genau dieses Raten soll die Site ersetzen.

Verwandte Seiten

  • Die Methode — wie eine Einordnung entsteht und wo sie an ihre Grenze kommt
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  • Impressum — Anbieterkennzeichnung nach § 5 TMG und § 18 MStV